Dienstag, 30. Juni 2009

Tag 7 der Grenzsteintrophy

Nach dem kurzen Zwischenbericht, nun die harten Fakten von Tag 7: 114km und 1758 hm!

Ich fange mal vorne an. Ich hab gut geschlafen, für sagenhafte 18 € inklusive Frühstück :-). Kurz vor 9:00 bin ich dann los und die ersten 40km waren wirklich flach und gut zu radeln. Doch da waren sie wieder, die Sonderprüfungen....kaum zu fahren, auch schieben war nur am Anschlag möglich. Navigieren....wie denn, mit dem Mäusekino? Ich hab mehr nach abgebrochenen Zweigen und umgelegten Grashalmen gesucht um auf Kurs zu bleiben. Auch ein kleiner Vorteil wenn man nicht ganz vorne fährt.
Wie von unserem Tourvater, dem Gunnar, empfohlen, bin ich bis kurz hinter dem Point Alpha auf dem Track geblieben und dann in Richtung Wiesenfeld/Geismar auf der Straße nach Tann gefahren. Zum Glück hab ich mein Bikeline Buch vom Deutsch-Deutschen Radweg dabei!
Ich rolle grad in Tann ein, da klingelt mein Handy, der Fredi ruft an! " Hallo René, wo steckst Du? Ich sitze in Tann im Blumenkaffee.
Da hat er sich doch an irgend so einer Schiebepassage an mir vorbei geschummelt ;-).
Eine Entscheidung stand an! Die wichtigste für uns: Wir fahren gemeinsam weiter! Dann haben wir die Nachricht von Martin gelesen, der kurz vor uns in Tann war. Die Idee mit der Umfahrung fanden wir ganz gut und wir haben für uns beschlossen die Tour nach der Vorlage von Michael Cramer (Deutsch- Deutscher Radweg) zu Ende zu fahren. Okay....der Kodex ist dahin, wir fahren das Ding für uns und nicht für den Kodex. Wir wollen fahren und nicht Indianer spielen.
Nun weiter zur Tour von heute. Von Tann ging es dann (endlich wieder) gemeinsam über Simmerhausen/Oberweid zum Röhnhaus auf 790m nach Frankenhein. Hier sind wir noch kurz auf ein Weizen eingekehrt und wurden sehr freundlich empfangen. Der Richard hat wohl gestern einen bleibenden Eindruck der GST Fahrer hinterlassen:-). Nach einer rauschenden Abfahrt, sind wir jetzt in Fladungen, dem nördlichsten Punkt Bayerns und es solle die Stadt der Maulaffen sein. Auf jeden Fall sind sie stolz darauf.
So dann, das war es für heute.
Es grüßen "wiedervereint" Fredi und René

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